Ortsgeschichte und Ortschronik von Bahnbrücken

aus verschiedenen Quellen zusammengefasst

und ergänzt von Alfred Richter

 

 

 

 

 

Im Herzen des Kraichgaus, in einem lieblichen Seitental des Eschbachs,liegt

das idyllisch gelegene Bahnbrücken, das seit dem 1. September 1971 als

einer von 9 Stadtteilen zur Stadt Kraichtal gehört.
Bahnbrücken liegt in einem richtigen Talkessel, eingebettet im Norden und
Süden von schönen fruchtbaren Hügeln. Im Osten bildet der "Lerchenberg"
einen Abschluss. Diese günstige Lage mag wohl der Grund gewesen sein,
dass sich hier erste Siedler niederließen. Zu Beginn unserer Zeitrechnung
waren in Bahnbrücken die Römer. Zumindest liegt der Ort an der ehemaligen
Römer-Straße, die sich auf dem südlichen Höhenrücken in süd-nördlicher
Richtung über den "Hohen Weg" hinzieht.
Erstmals wurde Bahnbrücken 1219 in einem Teilungsbrief des Grafen Otto
von Eberstein, der im benachbarten Gochsheim seinen Sitz hatte, urkundlich
erwähnt. Damals teilten Graf Eberhard von Eberstein und sein Bruder
Graf Otto von Eberstein ihren Besitz. An Otto fiel u.a. der Ort Banbrugk mit
seinen Bauern, dem Vieh, dem Gerät und allen Rechten.
Otto von Eberstein schenkt das Dorf mit allen Rechten 1278 dem Kloster
Herrenalb "für zugefügten Schaden". Die Söhne Ottos d. Ä. bestätigen
1279 diese Übereignung. Die Verwaltung des Orts erfolgt vom heutigen
Oberderdingen aus.
Kaiser Ludwig der Bayer gibt 1338 den Klosterschutz des Klosters
Herrenalb an den Grafen von Württemberg, der seine Rechte 1341 gegen
Baden absichern kann. Damit kommt Bahnbrücken in den Herrschaftsbereich
Württembergs.
Im 15. Jahrhundert wird die St.-Sebastians-Kirche als Kapelle erbaut. Die
erste Kirche war ein einfacher Steinbau. Die Wände wurden mit Secco-
Wandmalereien versehen, die das Leiden des Heiligen Sebastian und die
Mantelschaft der Mutter Gottes darstellen.
1496 beruft sich das Kloster Herrenalb auf seine freie Schirmherrschaftswahl
und wendet sich von Württemberg wieder den Markgrafen von Baden
zu.
Der aus Derdingen stammende Johannes Entenfuß war von 1516 bis 1547
Abt des Klosters Maulbronn. Man sagt, der "Entenfuß" im alten Derdinger
Wappen gehe auf seinen Namen zurück. Das Wappen von Bahnbrücken
soll von Derdingen übernommen worden sein.
Mit der Einführung der Reformation 1534 durch Herzog Ulrich von
Württemberg fällt das Kloster Herrenalb und damit auch Bahnbrücken an
Württemberg. Danach wird auch Bahnbrücken evangelisch. Der zuständige
Pfarrer aus Gochsheim war jedoch weiterhin noch katholisch. 1538 wird
der Pfarrer ermahnt, in Bahnbrücken die evangelische Lehre zu verkünden.
Die Grafen von Eberstein und mit ihnen Gochsheim traten erst 1556 zum
evangelischen Glauben über.
In der nachfolgenden Zeit wurde die Kapelle nach Westen erweitert und
erhielt einen Turm. Die wunderschönen Wandmalereien wurden zugeputzt
und waren Jahrhunderte lang nicht zu sehen. Erst im Jahr 1911 wurden
diese wieder freigelegt. Unter Pfarrer Steiger aus Gochsheim wurde die
Kirche 1929 erweitert. Dabei wurde der Turm der Kirche von der Westseite
nach Osten verlegt und mit einem einfachen Turmhelm versehen. Diese
Form der Kirche ist bis heute erhalten geblieben.
Von den Plünderungen und Verwüstungen während des 30-jährigen Krieges
von 1618 - 1648 hat sich das Dorf nur langsam erholt.
Lehrerlisten weisen nach, dass bereits 1703 eine Schule in Bahnbrücken
existierte. Die Pflege Derdingen erlässt als zuständiges Amt 1709 ein
Sammelpatent zur Renovierung der Kirche.
Nachdem das alte Rathaus baufällig ist, wird 1714 ein neues Rathaus
gebaut, das auch einen Platz für eine Feuerwehrspritze erhält.
Im 18. Jahrhundert wird die Kelter gebaut. Nachdem dieser ortsprägende
Bau keine Nutzung mehr hatte, wurde er unter Federführung des MGV
Bahnbrücken renoviert und für Vereinsnutzungen erweitert. Nach der
Gründung des FSV Bahnbrücken erhielt die Kelter einen neuen
Bodenbelag und eine Heizung. Der FSV nutzte die Räumlichkeiten bis
2003 für Verbandsrundenspiele der Tischtennisabteilung. Heute wird das
Gebäude für kulturelle und private Veranstaltungen genutzt.
Im Jahr 1806 kommt Bahnbrücken von Württemberg zum Großherzogtum
Baden.
Langsam wuchs nun auch die Einwohnerzahl, was eine steigende
Schülerzahl zur Folge hatte. Da wurde der Schulsaal im ehemaligen alten
Rathaus zu klein. Deshalb wurde im Jahr 1901 die "Neue Schule" errichtet.
Es entstand ein schmucker Sandsteinbau mit einem Schulsaal und im
2. Stock eine Lehrerwohnung. Noch heute prägt dieser Bau das Ortsbild.
Im Jahr 1974 wurde die damalige Grundschule geschlossen und die
Schüler besuchen seither die Grundschule in Gochsheim bzw. die
Werkrealschule in Münzesheim oder weiterführende Schulen. In dem komplett
sanierten Gebäude, das zwischenzeitlich auch das Jugendhaus
Bahnbrücken e.V. beherbergte, hat heute der Kindergarten sein Domizil.
Erst 1812 erhält die Gemeinde einen eigenen Friedhof am Ende der
„Lange Straße“. In den Jahrhunderten zuvor waren die Verstorbenen über
den "Totenweg" zum Friedhof nach Gochsheim gebracht worden.
Ehrenamtliches Engagement wird in Bahnbrücken groß geschrieben. So
wurde am 13. Mai 1984 die in Eigenleistung errichtete Aussegnungshalle
auf dem Friedhof eingeweiht. Damit war es erstmals möglich, die
Verstorbenen im Ort aufzubahren und gleichzeitig bot das neue Gebäude
Schutz bei widrigem Wetter.
Nach Auflösung des Amtes Gochsheim 1816 wird die Gemeinde
Bahnbrücken dem Amt Bretten zugeordnet und verbleibt dort bis zu dessen
Auflösung 1936.
1824 wird in Rastatt die älteste heute noch erhaltene Glocke der St.-
Sebastian-Kirche Bahnbrücken gegossen.
1853 wurde auf der Gemarkung Bahnbrücken ein Merkurstein sowie ein
Torso einer weiblichen Figur aus der Römerzeit gefunden. Der Stein trägt
die Inschrift MERCVRIO CESSORINS V.S.L.L.M. (auf deutsch etwa
"Cessorinus hat dem Gott Merkur sein Gelübde froh und freudig nach
Gebühr eingelöst"). Beide Gegenstände sind im Landesmuseum in
Karlsruhe aufbewahrt.
1888 bauen das Land Baden, der Kreis und die Gemeinde Bahnbrücken
die erste befestigte Straße nach Flehingen über die heutige Gochsheimer
Straße. Zuvor war die Verlängerung der Sickinger Straße die
Verbindungsstraße von Bahnbrücken nach Flehingen-Sickingen.
Am 5. März 1896 wird der Betrieb auf den Bahnstrecken Bruchsal-
Menzingen und Bruchsal-Odenheim aufgenommen; die Bahn wird von der
Firma Lenz & Co. aus Berlin gebaut und bis 1898 von der Westdeutschen
Eisenbahngesellschaft (WeEG) mit Sitz in Köln betrieben.
Bahnbrücken erhält einen Anschluss (Haltepunkt) an der Strecke Bruchsal-
Menzingen, das sog. "Bahnhöfle". Es befindet sich ca. 1,3 km vom Ort entfernt.
Es verkehrten Personenzüge, die bald den Namen "Entenköpfer"
bekommen, weil entlang der Strecke u. a. Enten weideten und diese hin
und wieder wohl ihr Leben lassen mussten.
1912 wird der Männergesangverein Bahnbrücken gegründet. Erster
Vorstand wird Karl Heinrich Käser. Als erster Dirigent fungiert Lehrer
Richard Kluge.
1915 zieht die Poststelle in das Haus Kirchner/Martin in die Lange Straße
15 bzw. 27 um, wo sie sich bis zur Auflösung befand.
Ende des 1. Weltkrieges wird im Hof der Schule das Kriegerdenkmal für die
Gefallenen und Vermissten errichtet. 1975 wird es in den Friedhof verlegt.
1921 wird Bahnbrücken an das Stromnetz angeschlossen. Zu diesem
Zweck wird auch das sog. "Lichthäusle" erbaut.
1933 wird im Hof des Schulhauses die heute noch stehende
"Hindenburglinde" gepflanzt.
1936 wird der Amtsbezirk Bretten aufgelöst. Bahnbrücken, vor
Dürrenbüchig und Sprantal die drittkleinste Gemeinde des Amtsbezirks
Bretten, kommt zum Bezirksamt Bruchsal, der ab 1938 zum Landkreis
Bruchsal wird.
In der Ortsmitte steht das 1957 neu erbaute Rathaus, das zusammen mit
dem gegenüberstehenden Brunnen dem Ortskern sein Gepräge gibt.
Jahrhunderte lang hat dieser Brunnen für Mensch und Tier das lebensnot-

wendige Wasser aus seinen vier Röhren geliefert. Der alte Brunnen wurde
in den Jahren vor dem 2. Weltkrieg abgerissen und 1938 durch den
Sulzfelder Steinhauermeister Ziegler neu in seinem heutigen Stil gestaltet.
Dabei wird jedoch die bisherige Form im Grundsatz beibehalten. Es entstand
ein neuer, aus Sandsteinen bestehender Brunnen als Wahrzeichen
des Dorfes. Er wird am Brunnenstock mit Inschriften des damaligen
Bürgermeisters Hilpp und den Gemeinderäten versehen. Auf seiner Nordund
Ostseite werden jeweils die damaligen Staatssymbole, das
Hakenkreuz, sowie eine weitere Inschrift angebracht. Nach Ende des 2.
Weltkrieges werden das Hakenkreuz und die Inschrift entfernt. Er befindet
sich heute jedoch in einem desolaten Zustand und Bedarf dringend der
Renovierung.
1938 wurde die Freiwillige Feuerwehr Bahnbrücken durch 27 Mitglieder
gegründet. Erster Kommandant wird August Schmid (bis 1946).
Am 4. April 1945 wird Bahnbrücken von französischen Truppen besetzt.
Am 15. Juli 1945 übernahmen die Amerikaner das Kommando.
1946 werden der Gemeinde Bahnbrücken insgesamt 47 ungarndeutsche
und 4 jugoslawiendeutsche Heimatvertriebene zugewiesen, die sich dank
der Unterstützung aller Bewohner, allen voran vom damaligen
Bürgermeister Gustav Richter, sehr schnell in das Ortsleben eingewöhnten.
1949 werden zwei neue Glocken für die St.-Sebastian-Kirche gegossen,
die Betglocke und die Totenglocke. Beide werden feierlich in Empfang
genommen, geweiht und im Turm neben der 1824 gegossenen alten
Glocke aufgehängt. Seither hat Bahnbrücken wieder ein mehrstimmiges
Geläute, das mit den Tönen H, D und F erklingt.
1950 gründen junge Frauen und Männer den evangelischen Kirchenchor
Bahnbrücken, der bis Ende der 50er Jahre besteht.
1951 wird im Süden des Ortes das Neubaugebiet Bergstraße angelegt,
das bis in die 70er Jahre besiedelt wird. In der Waldstraße errichtet die

Ein und Verkaufsgenossenschaft Bahnbrücken die Brückenwaage (diese
wurde in den 90er Jahren geschlossen und abgetragen).
1952 gründen fünf junge Männer den evangelischen Posaunenchor
Bahnbrücken, der bis heute besteht. Erster Obmann wird Werner Schroth
(bis 1956), erster Dirigent Hermann Reinbold (bis 1954).
Das Schulhaus wird 1960 renoviert.
Mit Beginn des Schuljahres 1966/67 nimmt die Grund- und Hauptschule
Münzesheim auch die Oberstufenschüler der bisherigen Volksschule
Bahnbrücken auf. In Bahnbrücken verbleiben nur noch die Schüler der
Klassenstufen 1 bis 4. Die Grundschule wird 1974 aufgelöst. Mit Beginn
des Schuljahres 1974/75 besuchen die Grundschüler des Ortes die
Grundschule in Gochsheim.
In die Räumlichkeiten der Schule ziehen der Evangelische Kindergarten
sowie in das Obergeschoss zunächst das Jugendhaus Bahnbrücken e.V.
ein.
Der Friedhof wird 1967 nach Osten erweitert.
Am 14. Juli 1971 unterzeichnen die Bürgermeister der neun Gemeinden in
der Turnhalle in Münzesheim den Vertrag zur Bildung der neuen Kommune
"Stadt Kraichtal", welcher am 1. September in Kraft tritt.
Durch die Gemeindereform sollen künftig alle Straßennamen nur noch ein
Mal in der Stadt vorhanden sein. Bahnbrücken muss daher auf die
"Kirchstraße" verzichten. Sie wird in "Sonnenstraße" umbenannt.
Am 23. Mai 1975 wird die von Wendelinus Frick aus Oberöwisheim
geschaffene Ehrentafel für die Gefallenen und Vermissten des 2.
Weltkrieges auf dem Friedhof feierlich übergeben. Zuvor war das Ehrenmal
für die Gefallenen und Vermissten des 1. Weltkrieges vom Schulhof ebenfalls
auf den Friedhof umgesetzt worden. Auf dem Friedhof befinden sich
seit 1945 auch einige Soldatengräber, die bis heute gepflegt werden.
1996 wird die Stadtbahnstrecke Menzingen-Karlsruhe eingeweiht. In der
Folgezeit werden an der S-Bahn-Haltestelle insgesamt 15 "Park & Ride" -
Parkplätze geschaffen.
Weitere erwähnenswerte Informationen
Im Ortsmittelpunkt, gegenüber des Brunnens steht das 2011 komplett
sanierte und wunderschön gewordene ehemalige Rathaus. Zuvor hatte
das 1957 errichtete Gebäude das 240-jährige Vorgängerrathaus abgelöst.
Heute bietet das Gebäude Möglichkeiten für Vereinsnutzungen. Im 2.
Obergeschoss hat der MGV Bahnbrücken seinen Proberaum. Im 1.
Obergeschoss ist das Jugendhaus Bahnbrücken e.V. sehr gut unter-

gebracht. Außerdem wird das Gebäude von der Kirchengemeinde, dem
Posaunenchor und der Freiwilligen Feuerwehr genutzt. Daneben beherbergt
es das Bürgerbüro und dient als Wahl- und Versammlungsraum der
Stadt Kraichtal.
Im Zuge der Rathaussanierung wurde für die Freiwillige Feuerwehr
Bahnbrücken ein gut gelungener Anbau errichtet und die
Nutzungsmöglichkeiten deutlich verbessert. Die Nutzer des Gebäudes
haben mit großem ehrenamtlichen Engagement und unzähligen
Arbeitsstunden die Außenanlagen gestaltet und einen schönen Festplatz
angelegt.
Bereits 1894 gründete sich eine Genossenschaft unter dem Namen "Spar

und Darlehensverein Bahnbrücken". Im Jahr 1923 wurde die Ein- und
Verkaufsgenossenschaft gegründet.
Nach der Fusion der Raiffeisenbank Bahnbrücken mit der Raiffeisenbank
Kraichtal im Jahr 1995 wurde das Gebäude nicht mehr benötigt und

veräußert. Von der damaligen Raiffeisenbank wurde auch der inzwischen

unter Denkmalschutz stehende und bis vor wenigen Jahren noch für den
Tabakbau genutzte Tabakschuppen betrieben, der sich heute ebenfalls in
Privatbesitz befindet.
Die Aufgeschlossenheit der Bahnbrückener zeigt auch die schon im Jahre
1929 erstellte Wasserversorgung mit Pumpenhaus. Heute bezieht das Dorf
sein Wasser von der Nachbargemeinde Zaisenhausen.
Mit der Gründung des Freizeit- und Sportvereins - FSV Bahnbrücken am 2.
Februar 1990 wurden sämtliche sportliche Aktivitäten im Dorf zusammen-

gefasst. In mehr als zehntausend ehrenamtlichen Stunden und unterstützt
durch die ganze Dorfgemeinschaft konnte im August 2003 der FSV-Treff
eingeweiht und damit der erste Bauabschnitt der Mehrzweckhalle um-

gesetzt werden. Nach heftigen kommunalpolitischen Widerständen konnte

im Juli 2010 die schmucke und sehr schön gewordene Mehrzweckhalle mit
einem großartigen Festwochenende eingeweiht werden. Die neue Halle
hat inzwischen mit mehreren Großveranstaltungen ihre Feuerprobe mehr
als bestanden und die Notwendigkeit der Realisierung dieser Maßnahme
nachhaltig bestätigt. Hauptnutzer der Mehrzweckhalle ist der FSV
Bahnbrücken mit seinen mittlerweile 10 Abteilungen und beinahe 400
Mitgliedern. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass auch hier die
Eigenleistungen groß geschrieben wurden. So konnte nicht nur die Zufahrt
zur Mehrzweckhalle komplett in Eigenleistung gebaut werden, sondern
darüber hinaus wurden über 60 Parkplätze durch den Verein und die
Unterstützung der gesamten Einwohnerschaft von Bahnbrücken hergestellt.
Die Gesamtanlage komplettieren ein in Eigenleistung erbautes
Beachvolleyballfeld, ein auf Normspielfeldgröße angelegter Sportplatz und
ein Technik- und Lagergebäude für die Unterbringung der
Sportplatzberegnung und der Vereinsutensilien.
Auf einen Nenner gebracht kann man unbestreitbar sagen: Bahnbrücken
ist das Dorf des großartigen ehrenamtlichen Engagements und des tollen
gemeinschaftlichen Zusammenhalts.

 

 

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